Fünfte Verleihung des Gandhi-Preises an der Henry-Ford-Realschule

Am 26.06.2017 wurde bereits zum fünften Mal der Gandhi-Preis an der HFR vergeben.


Der Preis richtet sich an Personen, die sich dauerhaft dafür eingesetzt haben, dass ungerechte Strukturen abgeschafft werden und dafür gesorgt haben, dass etwas Neues, Positives für ein friedliches und gerechtes Zusammenleben entstehen können.Der Gandhi-Preis kann an Personen vergeben werden, die sich dauerhaft dafür eingesetzt haben, dass ungerechte Strukturen abgeschafft werden und dafür gesorgt haben, dass etwas Neues, Positives für ein friedliches und gerechtes Zusammenleben entstehen können.


Über 100 € Preisgeld kann sich in diesem Jahr Mert Topraklar aus der Klasse 9d freuen,
der sich durch sein beständiges und enorm motiviertes Engagement als Pausenhelfer ausgezeichnet hat. Er betreut regelmäßig das Fußballangebot in der Mittagspause, das von Fünft- und Sechstklässlern mit großer Begeisterung angenommen und mit großer Freude immer wieder erwartet wird. Zusätzlich unterstützt er die Hausaufgabenbetreuung in der Mittagspause. Er strahlt bei all seinen Aufgaben Zuversicht und Wertschätzung aus, für die ihm die Jüngeren sehr dankbar sind. Er geht behutsam und partnerschaftlich mit Frustration und Ärgernissen der Schüler um, die im Mannschaftssport und beim Lernen nicht auszuklammern sind.

An dieser Stelle gratulieren wir dem Sieger und natürlich auch den anderen Nominierten Herr Gehringer, Suse Buschina, Jacky Moore, Asli, Sielei und Sarahnei für ihr vorbildhaftes Engagement.

Entstanden ist die Idee durch unseren Kooperationspartner, die FORD-Werke

GmbH. Ford wurde vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport

des Landes NRW für „Unternehmerisches Engagement“ mit dem Preis „Engagement

des Jahres 2012“ ausgezeichnet. Das Preisgeld von 500 € wird unserer Schule für

die regelmäßige Vergabe des Gandhi-Preises und für eine begleitende

Wanderausstellung zur Verfügung gestellt.

Ins Leben gerufen hat den Gandhi-Preis die Fördergemeinschaft Friedensarbeit und

Gewaltlosigkeit e.V. Auf der Homepage http://www.gandhi-preis.de sind Ziel und Idee

wie folgt beschrieben:

 

Gandhi-Preis

Der „Gandhi-Preis für Zivilcourage und Gewaltfreie Veränderung“ der Fördergemeinschaft

Friedensarbeit und Gewaltlosigkeit e.V. versteht sich als ein sozial-kulturelles Projekt.

Im Sinne Gandhis ist die gewaltfreie Kultur einer sozialen Gesellschaft das Ziel, auf dem ganze

gesellschaftliche Systeme zum Wohl des Menschen aufgebaut sein sollten.

Kleine Schritte auf dem Weg hin zu einer gewaltfreien Gesellschaft können das alltägliche

Klima verändern und soziales Engagement als wichtigen Beitrag zu einer zivilcouragierten

Gesellschaft in den Fokus der Öffentlichkeit bringen.

In einem veränderten allgemeinen Klima können auch die Sensibilität und das Engagement

Anderer wachsen, um die Gewaltspirale im Großen zu durchbrechen.

Idee

Zivilcourage und gewaltfreie Veränderung beginnt bei den kleinen, scheinbar normalen

Dingen des Alltags. Wer dazu beiträgt, Streit zu schlichten, Gewaltsituationen zu

deeskalieren, Empathie für Benachteiligte zu zeigen, Konflikte im Haus zu „meistern“,

Diskriminierungen abbauen zu helfen oder sich aktiv für Frieden einzusetzen, kann die

Erfahrung machen, dass Veränderung möglich ist und sich lohnt.

Mit dem „Gandhi-Preis für Zivilcourage und Gewaltfreie Veränderung“ zeichnet die

Fördergemeinschaft Friedensarbeit und Gewaltlosigkeit e.V. zusammen mit kooperierenden

Schulen und Institutionen Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus, die zivilcouragiert

gehandelt oder Initiativen zur Entwicklung einer gewaltfreien Gesellschaft gezeigt haben.“

Die Veranstaltung fand in diesem Jahr im Rahmen des alljährlichen Kulturabends

statt, der zusammen mit unserem Kooperationspartner Rheinische Musikschule mit

Auftritte der Bläserklasse und des Musikensembles gestaltet wurde. Ergänzt wurde das

Programm durch einen Sketch der Klasse 5d!

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