Musik

 

 

 

 

 

 

Schulinterner Lehrplan zum Kernlehrplan für die Realschule

 

 

 

MUSIK

 

 

Stand: April 2014
Inhalt

 

                                                                                  Seite

1 Rahmenbedingungen der Arbeit im Fach Musik   3

 

2 Entscheidungen zum Unterricht                            5

2.1 Unterrichtsvorhaben                                            5

2.1.1. Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben             7

2.1.2 Konkretisierte Unterrichtsvorhaben                

2.2. Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit

2.3. Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung

2.4. Lehr- und Lernmittel

 

3 Entscheidungen zu fach- und unterrichtsübergreifenden Fragen

 

4 Qualitätssicherung und Evaluation


Die Henry-Ford-Realschule ist die größte Realschule im Kölner Norden, die laut Planung des Schulträgers in absehbarer Zeit nicht in eine Sekundarschule umgewandelt werden soll. Sie ist seit dem Schuljahr 2010/2011 Realschule mit gebundenem Ganztag.

Zurzeit besuchen 720 Schülerinnen und Schüler diese Schule, 80% der Schülerinnen und Schüler haben einen Migrationshintergrund. In der Regel beträgt die Klassenstärke 27 - 29 Schülerinnen und Schüler.

Die Schule ist vier- bis fünfzügig angelegt und personell mit Musik- und Kunst-/Textilerziehern so ausgestattet, dass sie die Stundentafel im Fach Musik in der Sekundarstufe I erfüllen kann – der Unterricht im Fach Musik aber nur in der Jahrgangsstufe 5/6 durchgeführt wird. (s. Kapitel 2.1.)

 

Die Schule ist mit einem nicht gedämmten Musikraum und einem kleinen Nebenraum für einen Teil der Instrumente ausgestattet. Dazu zählen das Orff-Instrumentarium (ein Tenorxylofon, ein großes Metallofon, drei Xylofone, ein kleines Metallofon, mehrere Glockenspiele), einige akustische Gitarren, 15 Schüler-Keyboards, ein Lehrerkeyboard, ein Klavier, kleinere Percussion-Instrumente, einige Bockflöten (Sopran- und Alt-), eine –noch eingeschränkt spielbare- Tuba,  ein Medienschrank mit je einem Video/DVD-Player, Kassetten-, CD- Abspielgerät, Plattenspieler und Tuner. Des Weiteren gibt es am Lehrerpult einen stationären Rechner, der an das Schulnetzwerk angeschlossen ist, mit Musiksoftware und eingeschränktem Internetzugang.

Die Fachgruppe Musik kann den Computerraum der Schule mitbenutzen, allerdings nur nach Voranmeldung. Dadurch erhält sie Zugang zu 15 Rechner mit Soundsystemen. Zurzeit ist auf dem Schulnetzwerk noch keine allgemein zugängliche Musiksoftware installiert.

Im PZ stehen ein für Schulzwecke tauglicher Flügel und ein Schlagzeug. In den Nebenräumen sind E-Gitarren und E-Bass sowie einige Blasinstrumente und Notenpulte für die Bläserklassen bzw. das Musikensemble untergebracht. In den Klassenräumen gibt es die Möglichkeit Videos und DVDs abzuspielen, in dem man das Equipment auf Rollwagen in die Räume bringt.

Die musikalische Arbeitsgemeinschaft, also das Musikensemble und die Bläserklassen, bereichern die Schulveranstaltungen (z.B. Schulfest, Verabschiedungen oder besondere Feierlichkeiten) und treten im Rahmen von jährlichen Konzerten innerhalb und außerhalb der Schule auf.

Das Fach Musik ist selbstverständlich nicht nur für die Untermalung von schulinternen Festen und Feiern zuständig, nutzt diese zu bieten.n

 ausgeliehen werden.. Anlässe aber nach Möglichkeit gerne, um Schülerinnen und Schülern Gelegenheiten für Erfahrungen mit Präsentationen vor Publikum zu bieten.

Die Konzerte bedürfen einer umfangreichen Bühnentechnik zur Beschallung des PZs. Die Bühnentechnik wird von technisch interessierten Kollegen und Kolleginnen betreut.

Die Schule hat sich vorgenommen, fächerübergreifenden Unterricht weiter auszubauen. Dabei soll gezielt an Synergien zwischen den Fächern gearbeitet werden - z.B. Geschichte (Epochen - Musikgeschichte), Mathematik (Bruchrechnung - Takt, Rhythmus), Erdkunde (Weltmusik – andere Länder/Kulturen), Biologie (Aufbau der Stimme, Atmung), Lions Quest (Teamarbeit).Die Fachgruppe Musik besteht aus drei Fachkräften und einem fachfremd unterrichtender Kollegen. Die Fachkonferenz tagt regulär zweimal im Schuljahr und nach Bedarf häufiger.

2        Entscheidungen zum Unterricht

2.1 Unterrichtsvorhaben

Die Unterrichtsvorhaben des schulinternen Lehrplans lösen die Vorgaben durch den Kernlehrplan ein. Sie decken alle im Kernlehrplan aufgeführten Kompetenzen ab. Dies entspricht der Verpflichtung jeder Lehrkraft, sämtliche Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans im Unterricht umzusetzen. Kompetenzen werden bei den Lernenden ausgebildet, indem sie im Sinne eines Spiralcurriculums über längere Zeit hinweg angelegt und gefestigt werden. Zusätzlich hat sich die Fachschaft Musik auf vier Grundsätze geeinigt: Bei den Schülerinnen und Schülern soll Kreativität und Individualität ermöglicht, Musikalität gefördert und kulturelle Teilhabe eröffnet werden.

Im Folgenden haben wir für alle Musiklehrkräfte gemäß Fachkonferenzbeschluss die verbindliche Verteilung der Unterrichtsvorhaben dargestellt. Die entsprechende Umsetzung erfolgt in diesem Abschnitt auf zwei Ebenen: der Übersichts- und der Konkretisierungsebene.

Das „Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben“ (Kapitel 2.1.1) dient dazu, den Kolleginnen und Kollegen einen schnellen Überblick über die Zuordnung der Unterrichtsvorhaben zu den einzelnen Jahrgangsstufen zu verschaffen. Von den im Kernlehrplan genannten Kompetenzen werden hier nur die für das Unterrichtsvorhaben zentralen Kompetenzen aufgeführt. Die Unterrichtsvorhaben werden weiterhin den im Kernlehrplan vorgegebenen Inhaltsfeldern und inhaltlichen Schwerpunkten zugeordnet.

In Kapitel 2.1.2 „Konkretisierte Unterrichtsvorhaben“ werden die in Kapitel 2.1.1 aufgeführten Unterrichtsvorhaben einzeln erläutert. Zu jedem Unterrichtsvorhaben findet sich eine sogenannte „Karteikarte“, auf der die Fachkonferenz weitere Angaben festhält.

Aufgabe der Fachkonferenzen laut Schulgesetz ist es, die Umsetzung der Vorgaben des Kernlehrplans zu sichern. Daraus ergeben sich kollegiale Absprachen, die für den Unterricht an der betreffenden Schule obligatorisch wirken. Vor allem werden alle Kompetenzen des Kernlehrplans einzelnen Unterrichtsvorhaben zugeordnet. Sie sind durch Fettschrift besonders hervorgehoben. Bei diesen Unterrichtsvorhaben ist für alle an der Henry-Ford-Realschule tätigen Lehrpersonen in Fach Musik obligatorisch, die kursiv gedruckten Kompetenzen in diesem Unterrichtsvorhaben schwerpunktmäßig aufzubauen. Dadurch wird sichergestellt, dass trotz Lehrerwechsel o.ä. alle Schülerinnen und Schüler alle Kompetenzen des Kernlehrplans entwickeln können. Die betroffenen Inhaltsfelder und inhaltlichen Schwerpunkte werden in der Kopfzeile angegeben. Die Absprachen laut Schulgesetz umfassen weiterhin methodisch/didaktische Zugänge, fächerübergreifende Kooperationen, Lernmittel und –orte und Grundsätze der Leistungsüberprüfung.

 

Bei Zeitnot können Unterrichtsvorhaben miteinander z. B. in einem Unterrichtsprojekt verquickt werden. Es muss sicher gestellt sein, dass die Kompetenzen im Projekt ausgebildet werden.

 

Über den Rahmen des Schulgesetzes hinaus hat die Fachschaft beschlossen, die Strukturen von Musik abzusprechen, die den jeweiligen Unterrichtsvorhaben zugeordnet werden, um einen kontinuierlichen und kumulativen Aufbau von Fachbegriffen und Fachwissen in diesem für den Musikunterricht wesentlichen Bereich für alle Schülerinnen und Schüler zu gewährleisten.

Weitergehende Konkretisierungen des Unterrichtsvorhabens fallen in den Entscheidungsbereich der jeweiligen unterrichtenden Lehrkraft. Unter der Überschrift „Mögliche Konkretisierungen“ wird von der Fachschaft lediglich exemplarisch skizziert, wie die Absprachen der Fachschaft von den Unterrichtenden in ihrem individuellen Gestaltungsspielraum umgesetzt werden können.

Ziel der Darstellung ist, dass das Unterrichtsvorhaben für alle fachlichen Kolleginnen und Kollegen nachvollziehbar ist. Die Darstellung kann jedoch keine Unterrichtsplanung ersetzen und erhebt nicht den Anspruch eines Lehrwerks.

Laut Stundentafel der APO-SI werden die im ästhetischen Lernbereich einzusetzenden Stunden gleichmäßig auf die drei Fächer Musik, Kunst und Textilgestaltung verteilt. So stehen für die Fachbereiche über gesamte Sekundarstufe I 12 Wochenstunden (als Zeitstunden, das sind 16 Wochenstunden à 45 Minuten) zur Verfügung. Aufgrund der 60min-Taktung haben wir beschlossen, das Fach Musik nur in der Doppeljahrgangsstufe 5/6 zu erteilten. Um eine sinnvolle kontinuierliche Arbeit zu ermöglichen, findet der Musikunterricht im Jahrgang 5 als Doppelstunde, im Jahrgang 6 als Einzelstunde statt.

Die Einrichtung der Doppelstunde im Jahrgang 5 ist der zeitgleichen Durchführung der Bläserklasse (in Kooperation mit der Rheinischen Musikschule Köln) geschuldet. Sie findet seit nunmehr 13 Jahren an unserer Schule statt. Während sie in den ersten 8 Jahren als AG im Nachmittagsbereich angeboten wurde, findet sie nun im 5. Jahr zeitgleich zum Musikunterricht statt:

Die Bläserklasse erhält im 5. Jahrgang während des regulären Musikunterrichts über zwei Schuljahre wöchentlich zwei Schulstunden praktischen Musikunterricht im Spiel von Orchester-Blasinstrumenten. Das Kind muss keine musikalischen Vorkenntnisse besitzen. Es erhält neben der musikalischen Zusatzausbildung auf diesem Wege eine zusätzliche Förderung im sozialen Miteinander und der Konzentrationsfähigkeit.

In der 6. Klasse findet der Musikunterricht nur noch einstündig statt. Dies ist der Umstellung von der 45min- Taktung auf die 60min-Taktung geschuldet.

 

Die Henry-Ford-Realschule bietet den Eltern der 5. Jahrgangsstufen an, ihr Kind für die Bläserklasse anzumelden. Während der ersten 6 Unterrichtswochen lernen alle Schülerinnen und Schüler des 5. Jahrgangs alle Blasinstrumente im praktischen Spiel kennen, die später in der Bläserklasse erlernt werden können.

Das Kinder können unter den Orchester-Blasinstrumenten: Querflöte, Klarinette, Alt- und Tenorsaxophon, Trompete, Tenorhorn, Posaune, Schlagzeug, E-Gitarre und E - Bass auswählen und diese ausprobieren. Anschließend versuchen wir, den Wünschen der  Kinder zu entsprechen. Bei zu vielen gleichen Interessenten für ein bestimmtes Instrument muss aber das Los entscheiden.

Im Anschluss an die ca. 6wöchige Ausprobierphase können die Eltern ihre Kinder zur Bläserklasse anmelden. Hierbei geben die Schülerinnen und Schüler ihren Instrumentenwunsch an. Danach nehmen die Kinder an diesem Angebot teil, während die übrigen Schülerinnen und Schüler gleichzeitig regulären Musikunterricht erhalten.

  

Den Unterricht in der Bläserklasse führen mehrere Dozenten der Rheinischen Musikschule Köln in Zusammenarbeit mit den Musiklehrer/innen unserer Schule durch. Diese Dozenten sind examinierte Musikpädagogen/Berufsmusiker. Sie beraten auch die Schülerinnen und Schüler bei ihrer Instrumentenwahl.

Die Rheinische Musikschule Köln stellt den Kindern gegen eine Leihgebühr (nach der gültigen Gebührenordnung der Rheinischen Musikschule Köln) ein Leih-Instrument für die Dauer der zweijährigen Ausbildung zur Verfügung, welches sie nach Hause nehmen dürfen. Da die Kinder diesen Unterricht hauptsächlich von einem Dozenten der Rheinischen Musikschule Köln erhalten und auch ein Leihinstrument von dort beziehen, schließen die Eltern für die Dauer dieses Unterrichts (2 Jahre) einen bindenden Ausbildungs- und Leihvertrag mit der Rheinischen Musikschule Köln ab. Hiermit verpflichtet sich das Kind zur Teilnahme über die zwei Jahre und die Eltern zur Übernahme der monatlichen Kosten für den Unterricht und die Instrumentenausleihe. Hinzu kommen einmalige Kosten für einen Notenständer und ein Arbeitsheft („Schule“ für das jeweilige Instrument) für das Üben zuhause und evtl. bleibende Kosten für Verbrauchsmaterial wie Blättchen für die Klarinette oder das Saxophon.

An dieser Stelle hilft gerne der Förderkreis der Henry-Ford-Realschule, wenn es Probleme bei der Finanzierung der Gebühren bzw. zur-Verfügung-Stellung eines Instrumentes geht. Zu diesem Zweck hat der Förderkreis mehrere Instrumente gekauft, die in der Bläserklasse bzw. im Musikensemble Verwendung finden.

Die Schülerinnen und Schüler haben zusätzlich die Möglichkeit, über den regulären Musikunterricht hinaus, ihren musikalisch-praktischen Interessen weiterhin nach zu kommen, in dem sie im Rahmen des Projektunterrichts (Jahrgang 7), während der Übungsstunde (Jahrgang 8) oder im Rahmen ihrer AG (Jahrgang 9 und 10) im Musikensemble mitwirken. Dieses wird von einer Musiklehrerin unserer Schule geleitet. Sie erhält aber auch hier Unterstützung bei der instrumentalpraktischen Ausbildung der Schülerinnen und Schüler durch die Dozenten der Rheinischen Musikschule Köln.

 


Im kommenden Schuljahr 2013/14  stehen uns für die Jahrgangsstufe 5 37 Wochen à 2 Stunden = 74 Stunden und für die Jahrgangsstufe 6 37 Wochen à 1 Stunde = 37 Stunden zur Verfügung.

 

 

2.1.1 Übersichtsraster Unterrichtsvorhaben

 

 

Jahrgangsstufe 5/6

 

Unterrichtsvorhaben I:

 

Lieder und Songs erzählen Geschichten – aber wie?

 

Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

·         Lieder aus verschiedenen Kulturen singen und rhythmisch begleiten

·         einfache Klanggestaltungen zu Bildern und Textvorlagen entwerfen und realisieren,

·         den Ausdruck von Musik anhand ausgewählter Kriterien (Rhythmus, Instrumentierung, Stimmeinsatz u.a.) in Ansätzen deuten.

 

Inhaltsfeld und inhaltlicher Schwerpunkt:

Bedeutungen von Musik – Musik und Sprache

 

Zeitbedarf: 11 Std.


 

 

Unterrichtsvorhaben II:

 

Musizierst du schon oder hörst du noch? Instrumente und Stimme

 

Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

·         unsere Stimme als Instrument erkennen einsetzen

·         Instrumente unterscheiden, ihre Besonderheiten benennen und (an-)spielen

·         Klangfarben und Stimmlagen unterscheiden

 

Inhaltsfeld und inhaltlicher Schwerpunkt:

Verwendungen von Musik – Instrumente im privaten und öffentlichen Gebrauch

Zeitbedarf: 14 Std.

 

Unterrichtsvorhaben III:

 

Live auf der Bühne – Konzertkultur gestern und heute

 

Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • einfache vokale und instrumentale Kompositionen aus unterschiedlichen Epochen realisieren,
  • Klanggestaltungen vor dem Hintergrund biografischer und elementarer historischer Kenntnisse bewerten.

 

Inhaltsfeld und inhaltlicher Schwerpunkt:

Entwicklungen von Musik – Musik aus verschiedenen Zeiten

 

Zeitbedarf: 14 Std.


 

 

Unterrichtsvorhaben IV:

 

Wir schauen Komponisten über die Schulter

 

Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Lied- und Rondo-Formen erkennen, musizieren und erstellen
  • Grundlegende Elemente der Notenschrift erkennen und anwenden

 

      Inhaltsfeld und inhaltlicher Schwerpunkt:

      Musikalische Formen und Kompositionsprinzien

 

Zeitbedarf: 16 Std.

 

 

 

Unterrichtsvorhaben V:

 

Welche Farben hat die Musik? – Ich male Musik und musiziere Bilder

 

Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

·         einfache szenische, bildnerische oder choreografische Gestaltungen zu Musik angeleitet entwerfen und realisieren,

·         individuelle Höreindrücke bezogen auf den Ausdruck von Musik beschreiben.

 

Inhaltsfeld und inhaltlicher Schwerpunkt:

Bedeutungen von Musik – Musik und  Bild

 

Zeitbedarf: 10 Std.


 

 

Unterrichtsvorhaben VII:

 

Eins zwei hip  – Sing and Dance

 

Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Lieblingslieder aus der Popmusik nach Playback singen,
  • Musik in einfache Bewegungsformen/-muster umsetzen,
  • den Ausdruck von Musik in Zusammenhang mit Bewegung, Bild und Sprache vor dem Hintergrund musikalischer Konventionen erläutern.

 

Inhaltsfeld und inhaltlicher Schwerpunkt:

Bedeutungen von Musik – Bewegung und Rhythmus

 

Zeitbedarf: 12 Std.

 

Unterrichtsvorhaben VIII:

 

Musikpraxis

 

Kompetenzen:

Die Schülerinnen und Schüler können

  • Auf ihrem Instrument musizieren
  • Lieder / Songs singen, auf Instrumenten begleiten, tanzen
  • Kleine Szenen aus Musik-Theater darstellen

 

       Inhaltsfeld und inhaltlicher Schwerpunkt:

       Instrumentalspiel und Theaterspiel

 

       Zeitbedarf: 8 - 10 Std., ansonsten bei Mitwirkung in der Bläserklasse 1 bzw. 2 Std. pro Woche

Summe Jgst. 5/6: 101 Stunden


3 Kompetenzbereiche sind wichtig und sollen in der Unterrichtsplanung berücksichtigt werden:

 

  1. Musik machen und umsetzen (Produktion)
  2. Musik hören  (Rezeption)
  3. Über Musik nachdenken (Reflexion)

 


 

Schulinterner Lehrplan für die Jahrgangsstufe 5/6

 

Inhaltsfelder

Unterrichtsvorhaben I

Lieder und Songs erzählen Geschichten – aber wie?

ca. Std.

 

11

Kompetenz-bereiche

RONDO 5 /6

Leistungsmessung

Inhaltsfeld 3: Bedeutungen und Verwendung von Musik

 

Lieder,

Spielstücke, Tänze

 

 

 

° Lieder aus verschiedenen Kulturen singen und auf Instrumenten rhythmisch begleiten und variieren,

Trommelrhythmen kennen lernen und dazu singen

 

° eigene und fremde Produktionen kritisch hören (Einstimmig, Mehrstimmig, Begleitung, Noten mitlesen

 

° Funktionen und Anlässe von Liedern, Spielstücken und Tänzen erkennen

 

° zu den Liedern passende Bewegungen finden, szenisch darstellen, zur Musik passende Bilder malen od. Texte erfinden, zur Musik dirigieren

Unterschiedliche Lieder werden im Projektunterricht „Chor“ vertieft (s. u. Karussell)

 

 

 

 

 

° Musik machen

(Produktion)

 

 

 

 

 

° Musik hören

(Rezeption)

 

 

 

° über Musik nachdenken

(Reflexion)

 

° Musik umsetzen

(Produktion)

° Kap. 2

Morgen u. Abend

S. 16-25

Kap. 3

Den Rhythmus fühlen

S. 36-42

°Kap. 4

Jahreszeiten

S. 50-61

°Kap. 5

Winterweihnachtsland

S. 66-73

°Kap. 6

Von der Seefahrt

S. 78-86

°Kap. 7

Lieder anderer Länder

S. 92-102

°Kap. 8

Tanzen

S. 104-112

°Kap. 9

Unterwegs

S. 114-119

° aktive Teilnahme an Gesang, Instrumentalspiel, Tanz

° Mitarbeit in der Lerngruppe (Expertenrunde)

 

° Arbeitsblätter:

RONDO-LH-Vorlagen zum jeweiligen Kap.

 - Kontrolle: Eigenständiges

Arbeiten/Re-/Produktion/Übernehmen von Fremdleistungen

 

°Lernzielkontrolle

RONDO- LH-Vorlagen

zu Kap. 2: S. 70, 1. Teil

zu Kap. 3: S. 104, 2. Teil

                 (zu: Tänze)

zu Kap.4: ---

zu Kap.5: S. 162, Nr. 1+3

zu Kap.6: S. 187

zu Kap.7: S. 201

zu Kap.8: S. 217-218

zu Kap.9: ---

 


 

Inhaltsfelder

Unterrichtsvorhaben II

Musizierst du schon oder hörst du noch?

ca. Std.

 

16

Kompetenz-bereiche

RONDO 5 /6

Leistungsmessung

Inhaltsfeld 3:

Instrumente, Stimme

 

 

°unsere Stimme als  Instrument

° unterschiedliche Instrumente im Hinblick auf das Bläserensemble (Kl. 5) kennenlernen und ausprobieren,

übrige Instrumentenfamilien in Kl. 6

 

° Instrumentenfamilien:

-Klangfarben und Stimmlagen unterscheiden lernen

- die Physiologie der Instrumente kennenlernen,

-Legato, Staccato, pizzicato, glissando kennen lernen

 

° Klangveränderungen in Bewegung umsetzen (Hoch/Tief, Laut, Leise etc., Instrumente imitieren

 

Stimme und Stimmbildung wird im Projektunterricht „Chor“ vertieft (s. u. Karussell)

 

 

 

° Musik machen

(Produktion)

 

 

 

 

 

° Musik hören

(Rezeption)

 

° über Musik nachdenken

(Reflexion)

 

 

° Musik umsetzen

(Produktion)

 

°Kap. 1

Wir fangen an

S. 4-15

°Kap. 14

S. 158-168 für Kl. 5;

S. 169-174 für Kl. 6

 

 

auch:

RONDO 7/8:

S. 76-95/ 96-102

°Lernzielkontrolle

RONDO-LH-Vorlagen

zu Kap. 1: S. 38-39

(Stimme/Kanon/Methodik zum Liederlernen)

°auch in Kap. 2, S. 70. 2. Teil

zu Kap. 14: S. 341-345

auch:

aus Kap. 3, S. 104 oben – mit Hilfe von Karten auf S. 98-103

 

 

° Arbeitsblätter:

RONDO-LH-Vorlagen zum jeweiligen Kap.

 - Kontrolle: Eigenständiges

Arbeiten/Re-/Produktion/Übernehmen von Fremdleistungen

 


 

Inhaltsfelder

Unterrichtsvorhaben III

Live auf der Bühne – Konzertkultur gestern und heute

ca. Std.

 

14

Kompetenz-bereiche

RONDO 5 /6

Leistungsmessung

Inhaltsfeld 2:

Entwicklung von Musik

 

Musik aus verschiedenen Zeiten

° Kompositionen aus verschiedenen Epochen melodisch, rhythmisch und dynamisch mitgestalten und dazu improvisieren

 

° musikalische Formen der jeweiligen Zeit erhören und vergleichen

 

° das Musikleben, die Kleidung, der Ort und der Anlass der Musikepochen vergleichen; Komponisten kennenlernen

 

° Tänze aus verschiedenen Epochen lernen

Musikalische Werke werden im Projektunterricht

 

„Musikalische Werke“ vertieft.

 

 

 

 

 

° Musik machen

(Produktion)

 

 

 

 

° Musik hören

(Rezeption)

 

 

° Über Musik nachdenken

(Reflexion)

 

 

° Musik umsetzen

(Produktion)

In Kl.5:

°Kap. 5, S. 74-76

°Kap.6, S. 88-91

°Kap.11,S. 128-131

 

-in Kl. 6:

°Kap.3, S. 46-48

°Kap.4, S. 62-64

°Kap.10,S. 122

°Kap. 13, S. 140-156

° Arbeitsblätter:

RONDO-LH-Vorlagen zum jeweiligen Kap.

 - Kontrolle: Eigenständiges

Arbeiten/Re-/Produktion/Übernehmen von Fremdleistungen

 

°Lernzielkontrolle

RONDO-LH-Vorlagen

zu Kap.3, S.104 unten

zu Kap.4, S. 133/134

zu Kap.5, S. 162

zu Kap.6; S. 187

zu Kap.10, S. 237-239

zu Kap.11:---

zu Kap.13: S.299-302


 

Inhaltsfelder

Unterrichtsvorhaben IV

Wir schauen Komponisten über die Schulter

ca. Std.

 

16

Kompetenz-bereiche

RONDO 5 /6

Leistungsmessung

Inhaltsfeld 2: Entwicklung von Musik

 

Musikalische Formen und Kompositionsprinzi-pien

° Lied- und Rondoformen kennen lernen und musizieren und Variationen ausdenken

 

° mit Hilfe der Noten musikalische Formen (Thema, Variation, Lied-u. Rondoformen, Kanon, Quodlibet und Charconne) erkennen und Noten lernen

° Wiederholungen und Veränderungen des Formenverlaufes in einem Stück  vergleichen, Intervalle und Tempi kennen lernen

 

° unterschiedliche Formen (z.B. ABA )in Bewegung umsetzen, Tänze kennen lernen

 

 

 

 

Eigenes Komponieren wird im Projektunterricht „ Keyboard“ vertieft (s. u. Karussell)

 

 

 

 

° Musik machen

(Produktion)

 

 

° Musik hören

(Rezeption)

 

 

 

 

° Über Musik nachdenken

(Reflexion)

 

 

 

° Musik umsetzen

(Produktion)

°Kap. 3, S. 36-42

°Kap. 12, S. 134-139

 

°-Kl. 5:

Kap. 16, S. 182-194; 202

 

-Kl. 6:

Kap.10, S. 120-126

Kap. 16, S. 195-200

 

° Arbeitsblätter:

RONDO-LH-Vorlagen zum jeweiligen Kap.

 - Kontrolle: Eigenständiges

Arbeiten/Re-/Produktion/Übernehmen von Fremdleistungen

 

°Lernzielkontrolle

RONDO-LH-Vorlagen

zu Kap.3, S.104-106

zu Kap.10, S. 237-239,

zu Kap.12, S. 270-271

zu Kap.16:---


 

Inhaltsfelder

Unterrichtsvorhaben V

Welche Farben haben Musik? – Ich male Musik und musiziere Bilder

 

ca. Std.

 

 

10

Kompetenz-bereiche

RONDO 5 /6

Leistungsmessung

Musik und Programm

 

° menschliche Eigenschaften, Natur- u. Technikgeräusche auf den Instrumenten imitieren,

Bilder/Geschichten musikalisch gestalten

 

° Werke der Programmmusik hören und Instrumentalisierung und Formen erkennen

 

° Wirkung von Programmmusik erörtern,

zur Musik malen,

Zusammenhang zwischen Musik und Programm (Geschichte) erörtern

 

° Programmmusik pantomimisch nachstellen

Programmmusik wird im Projektunterricht „Musikalische Werke“ vertieft (s. u. Karussell)

 

 

 

 

 

° Musik machen

(Produktion)

 

 

 

 

° Musik hören

(Rezeption)

 

 

° Über Musik nachdenken

(Reflexion)

 

 

 

 

° Musik umsetzen

(Produktion)

 

 

 

 

 

 

°Kap. 3, S. 46

°Kap. 4, S. 62

°Kap. 12, S. 139

°Kap. 15, S. 176-181

° Arbeitsblätter:

RONDO-LH-Vorlagen zum jeweiligen Kap.

 - Kontrolle: Eigenständiges

Arbeiten/Re-/Produktion/Übernehmen von Fremdleistungen

 

°Lernzielkontrolle

RONDO-LH-Vorlagen

zu Kap.3, S. 105/106

zu Kap.4, S.133

zu Kap.12, S.268 (?)

zu Kap.15:----


 

Inhaltsfelder

Unterrichtsvorhaben VI

Musizierst du schon oder hörst du noch? – Musik in unserer Umgebung

ca. Std.

 

10

Kompetenz-bereiche

RONDO 5 /6

Leistungsmessung

Inhaltsfeld 1: Bedeutungen von Musik

 

Musik in unserer Umgebung

 

° eigenes mitgebrachtes Können von Schüler und Schülerinnen oder Lehrern und Lehrerinnen vorführen,

 

 

 

° Musikgruppen der Umgebung kennen lernen und Auftritte besuchen,

 

° aktuelle Musiksendungen erörtern,

eigene Hörgewohnheiten und deren Wirkung reflektieren

 

° Tänze aus der Umgebung kennen lernen,

Bilder in Bezug auf die Musik in der Umgebung malen

 

° Musik machen

(Produktion)

 

 

 

° Musik hören

(Rezeption)

 

 

° Über Musik nachdenken

(Reflexion)

 

 

° Musik umsetzen

(Produktion)

 

 

 

 

Kl. 5:

°Kap. 11, S. 128-132

° Arbeitsblätter:

RONDO-LH-Vorlagen zum jeweiligen Kap.

 - Kontrolle: Eigenständiges

Arbeiten/Re-/Produktion/Übernehmen von Fremdleistungen

 

°Lernzielkontrolle

RONDO-LH-Vorlagen

zu Kap.11: ----


 

Inhaltsfelder

Unterrichtsvorhaben VII

Eins zwei hip – Sing and Dance

 

ca. Std.

 

12

 

Kompetenz-bereiche

RONDO 5 /6

Leistungsmessung

Inhaltsfeld 2 + 3 : Entwicklung und Verwendung von Musik

 

Popularmusik

Pop, Rock, Jazz

° Lieblingslieder aus der Popmusik nach Playback singen

 

° Pop- Rock- und Jazzsongs aus unterschiedlichen Kulturen hören

 

° die unterschiedliche Wirkung der Songs besprechen

 

° eine Choreographie zu einem Song entwickeln und vorführen

 

° Musik machen

(Produktion)

 

° Musik hören

(Rezeption)

 

 

° Über Musik nachdenken

(Reflexion)

° Musik umsetzen

(Produktion)

Eigenes Material!!!

 

Kap. 6, S. 90

 

Referate mit vorgegebenen inhaltlichen Themenschwerpunkten:

Präsentationsform/

LZ-Kontrolle z.B. über ein Quizz o.ä.

AB entsprechend Vorlagen aus RONDO 5/6 selbst entwickeln für z.B. eine kleine Höranalyse

 

°Lernzielkontrolle

RONDO-LH-Vorlagen

zu Kap.6, S. 187


 

Inhaltsfelder

Unterrichtsvorhaben VIII

      Musik-Praxis

ca. Std.

12

Kompetenz-bereiche

RONDO 5 /6

Leistungsmessung

Besondere übergreifende Unterrichtsvorhaben und Projekte der Schule

° Bläserensemble in Zusammenarbeit mit der Rheinischen Musikschule

 

 

 

° Musikkarussel in Projektform mit 4 Gruppen

 

1. Rhythmusinstrumente-Bau-gruppe (Rasseln, Trommeln etc.),

 

2.

Keyboardgruppe

 (Instrument kennen lernen, nach Noten spielen und eigene Kompositionen erspielen),

 

3.

Komponistenporträts

(Komponisten in ihrer Zeit und musikalische Werken kennen lernen)

4.

Chor (Lieder aus den unterschiedlichsten Kulturen singen, begleiten und tanzen

 

° ein fächer- und klassenübergreifendes

Musical entwickeln und zur Aufführung bringen

° Die teilnehmenden Kinder verpflichten sich für 2 Jahre Instrumentalunterricht mit 2 Std. die Woche.

 

° die Klassen haben eine Doppelstunde Musik und wechseln zur zweiten Stunde ca. alle 8 Wochen in eine noch nicht absolvierte Projektarbeit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

° Musik machen und hören und reflektieren

(Produktion, Rezeption und Reflexion)

 

 

° Musik planen, machen und umsetzen

(Produktion, Reflexion, Rezeption)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

° Musik planen, machen und umsetzen

(Produktion, Reflexion, Rezeption)

 

Aktive Teilnahme an dem jeweiligen Projekt. LZ-Kontrolle erfolgt über klar definierte kleine Aufgaben, die die Sch. üben und schließlich präsentieren –in Gruppen oder Einzeln-.

 

Bewertung der Leistungen in der Bläserklasse erfolgt über die Fachleitungen des jeweiligen Instrumentalfaches bzw. über die BLÄ-Kl.-Leitung

 

 

In den übrigen Gruppen kann mit Hilfe des Materials in RONDO gearbeitet werden. (s.v.-Aufstellung!)

 

 

 

 

2.2 Grundsätze der fachmethodischen und fachdidaktischen Arbeit

Fachliche Grundsätze:

 

Die Fachkonferenz Musik vereinbart die folgenden fachmethodischen und fachdidaktischen Grundsätze, die auch Gegenstand der Qualitätsanalyse sind.

Alle Unterrichtsvorhaben orientieren sich an den im Kernlehrplan für das Fach Musik genannten handlungsbezogenen und musikalisch-ästhetischen Kompetenzen, wie auch an den Inhaltsfeldern mit ihren inhaltlichen Schwerpunkten. Die einzelnen Unterrichtsvorhaben setzen in der Vermittlung der verbindlichen Kompetenzen jeweils eigene Schwerpunkte, in der Summe der Unterrichtsvorhaben werden jedoch alle im Kernlehrplan ausgewiesenen Kompetenzen  berücksichtigt.

Die Unterrichtsvorhaben sind so angelegt, dass sich die Kompetenzbereiche Produktion, Rezeption und Reflexion immer aufeinander beziehen und miteinander vernetzt sind. Die eigene Produktion steht dabei deutlich im Vordergrund.

Eigene musikalische Produkte sind ein wesentlicher Beurteilungsbaustein. Auch Zwischenergebnisse sind wertvoll. Misserfolge und vermeintliche falsche Ergebnisse sind als produktive Zwischenstände auf dem Lernweg der Schülerinnen und Schüler zu verstehen und müssen zumindest von der jeweiligen Schülerin und dem jeweiligen Schüler reflektiert werden. Die Lehrkraft hat hier eine beobachtende, hinweisende und beratende Funktion. Zwischenergebnisse sollen auch verbunden mit angemessener Wertschätzung Gegenstand von Zwischen- und Nachbesprechungen sein.

Ab Klasse 5 führen die Schülerinnen und Schüler Arbeitsmappen (Ziele neben der Sammlung von Unterrichtsmaterial: Individuellen Ordnungssinn entwickeln, regelmäßiges Bearbeiten, individuelle Lösungen finden, Bewertungskriterien entwickeln). Diese Aufzeichnungen werden unter anderem zur Leistungsbewertung herangezogen.

Im Unterricht wird besonderer Wert auf kommunikative Durchdringung und Erkenntnisgewinnung in Partner-, Gruppen- oder Klassenverbandsarbeit gelegt. Kommunikation dient dabei immer der Problemfindung und Problembeschreibung, der Entwicklung und Diskussion der Lösungsansätze und der Bewertung der Ergebnisse.

Eine angemessene Verbalisierung muss eingeübt werden und dient dem Erwerb einer fundierten Sprachkompetenz und dem Aufbau eines gesicherten Fachvokabulars.

Gleichberechtigt zur Versprachlichung erweitern praktische Methoden der Umsetzung von Musik in andere ästhetische Darstellungsformen (Bilder, Videos, Texte, Bewegungen) die Möglichkeiten des Zugangs zu Musik und musikalischen Problemstellungen.

In Zusammenhang mit dem Schulprogramm stehen folgende Grundsätze, die sich auf fächerübergreifende Aspekte beziehen.

Überfachliche Grundsätze:

1.            Geeignete Problemstellungen zeichnen die Ziele des Unterrichts vor und bestimmen die Struktur der Lernprozesse.

2.            Inhalt und Anforderungsniveau des Unterrichts entsprechen dem Leistungsvermögen der Schülerinnen und Schüler und können ggf. angepasst und modifiziert werden.

3.            Die Unterrichtsgestaltung ist auf die Ziele und Inhalte abgestimmt.

4.            Medien und Arbeitsmittel sind schülernah gewählt.

5.            Die Schülerinnen und Schüler erreichen einen Lernzuwachs.

6.            Der Unterricht fördert eine aktive Teilnahme der Schülerinnen und Schüler.

7.            Der Unterricht fördert die Zusammenarbeit zwischen den Schülerinnen und Schülern und bietet ihnen Möglichkeiten zu eigenen Lösungen.

8.            Der Unterricht berücksichtigt die individuellen Lernwege der einzelnen Schülerinnen und Schüler.

9.            Die Schülerinnen und Schüler erhalten Gelegenheit zu selbstständiger Arbeit und werden dabei unterstützt.

10.        Der Unterricht fördert strukturierte und funktionale Partner- bzw. Gruppenarbeit (kooperative Lernformen).

11.        Der Unterricht fördert strukturierte und funktionale Arbeit im Plenum.

12.        Die Lernumgebung ist vorbereitet; der Ordnungsrahmen wird eingehalten.

13.        Die Lehr- und Lernzeit wird intensiv für Unterrichtszwecke genutzt.

14.        Es herrscht ein positives pädagogisches Klima im Unterricht.

15.        Fachmethoden und Fachbegriffe werden den Schülern alters- und situationsbedingt angemessen vermittelt. Überfachlich zu vermittelnde Methoden werden an die Inhalte des Faches Musik gebunden und ermöglichen so die Übung der im Methodentraining vereinbarten Kompetenzen.

16.        Der Unterricht fördert das planerische Vorgehen aber auch kreatives Umgehen mit den im Unterricht gestellten Aufgaben.

17.        Der Unterricht fördert vernetztes Denken.

18.        Der Unterricht sollte phasenweise fächerübergreifend ggf. projektartig angelegt sein.

19.        Der Unterricht ist schülerorientiert und knüpft an die Interessen und Erfahrungen der Schülerinnen und Schüler an (Lebensweltbezug).

20.        Der Unterricht beachtet die individuellen Lernvoraussetzungen der einzelnen Schülerinnen und Schüler und bietet gerade im praktischen Bereich eine entsprechende Binnendifferenzierung an.

21.        Der Unterricht sollte möglichst problemorientiert sein: Die Aufgabenstellungen haben Aufforderungscharakter oder einen immanenten Reiz, tätig werden zu wollen oder stellen Herausforderungen dar.

22.        Der Unterricht ist anschaulich sowie gegenwarts- und zukunftsorientiert und gewinnt dadurch für die Schülerinnen und Schüler an Bedeutsamkeit.

23.        Der Unterricht fördert planerische Kompetenzen als Vorbereitung auf die strukturierten Prozesse der Arbeitswelt und hilft bei der Berufswahlorientierung.

24.        Die Lerninhalte sind so zu wählen, dass die geforderten Kompetenzen erworben und geübt werden können bzw. erworbene Kompetenzen an neuen Lerninhalten und neuen Lernmitteln erprobt werden können. Insbesondere ist der Einsatz neuer technischer Möglichkeiten bei der Planung, Durchführung und Präsentation der Arbeiten zu berücksichtigen.

 

 

Fachterminologie

Die Fachschaft Musik verständigt sich darauf, dass die Schülerinnen und Schüler im Laufe der Sekundarstufe I ein einheitliches Repertoire an Fachterminologie anlegen. Dieses ist nicht Inhalt des Unterrichts, sondern integrativer Bestandteil der inhaltlichen Auseinandersetzungen mit Musik. Es wird eine Beschränkung auf die wichtigsten Termini vereinbart, die in immer neuen Zusammenhängen eingebracht und benannt werden. Der Umgang mit schriftlicher Notation wird schrittweise über die grafische Notation erlernt und wird ausschließlich funktional eingesetzt: Zur Veranschaulichung von Gegebenheiten musikalischer Strukturen; als Mittel zur Reproduktion musikalischer Gestaltungsideen. Im Bereich der „Ordnungssysteme musikalischer Parameter“ wird in den Jgst.5/6 der Schwerpunkt auf den Parametern Rhythmik, Melodik, Dynamik und Klangfarbe liegen, wobei diese in den Jgst.7-10, im Rahmen der musikpraktischen Arbeit im Musikensemble, immer wieder benutzt werden. Die Parameter Harmonik und Teile von Klangfarbe sowie Form-Aspekte werden im Wesentlichen in den Jgst.7-10, während der musikpraktischen Arbeit im Musikensemble, eingebracht.

Nicht alle in der unten aufgeführten Tabelle genannten musikalischen Parameter sind im Kapitel 2.1.2 unter dem Begriff „Strukturen von Musik“  aufgeführt. Bei den nicht aufgeführten Parametern entscheidet jede Lehrkraft selbst, wann und in welchen  Zusammenhängen die zu vermittelnden Parameter den Schülern nahegebracht werden.


Bereich der Ordnungssysteme musikalischer Parameter

Rhythmik

Ø  Metrum, Versmaß

Ø  Takt (Taktarten (3/4, 4/4), Taktschwerpunkte, Taktarten und ihre besonderen Wirkungen, Zusammenhänge von Tanzmusik und Taktarten)

Ø  Rhythmus (rhythmische Varianten, Bewegungssteigerung, rhythmisches Ostinato, Rhythmuspattern, rhythmische Begleitpattern (Disco-/ Rockbeat))

Ø  Tempo (Temposteigerung)

Melodik

Ø  Tonskalen (Dur, Moll),

Ø  Chromatik, Pentatonik

Ø  Aufbau von Melodien (Tonwiederholung-Tonschritt-Tonsprung, Intervalle, Periodenbildung: Halbschluss, Ganzschluss, Sequenzen)

Ø  Thema, Motiv (Strophe, Refrain), Leitmotiv

Ø  Einstimmigkeit (unisono) – Mehrstimmigkeit (homophon, polyphon (heterophon))

Ø  melismatische, syllabische Textvertonung

Ø  melodische Ausdrucksgesten

Harmonik

Ø  Dreiklänge

Ø  Dur und Moll (Diatonik,  Harmonik)

Ø  Konsonanz-Dissonanz, Cluster

Ø  (akkordische) Begleitformeln, Bordunbegleitung


 

Dynamik / Artikulation

Ø  dynamische Abstufungen (laut, leise; pp – ff; Steigerungen, Zurücknahmen)

Ø  dynamische Wirkungen hervorgerufen durch Instrumentierung

Ø  dynamische Gestaltungsprinzipien

Ø  Akzente

Ø  Artikulationsarten (legato / staccato)

Klangfarbe/ Instrumentierung

Ø  Instrumente (Klasseninstrumentarium, Bandinstrumentarium, Orchesterinstrumentarium, weitere Instrumente (etwa im Zusammenhang mit Ereignissen: Vuvuzela etc.))

Ø  Klangmalerei (durch gezielten Einsatz von Instrumenten, Zusammenspiel verschiedener Stimm- oder Instrumentalgruppen, Zusammenhänge von Instrumentaleinsatz und Gefühlswirkung)

Ø  Zusammenhänge von Sprache und Musik (Vokalkompositionen, Oper, Operette, Musical)

Ø  Gesangsstile, Stimmqualitäten, Klangfarbengestaltung Sounds der spezifischen Stile, „Call and Response“, Chor

Ø  Neue Kompositionsprinzipien (etwa: Sampling, Djaying)

Ø  Bodypercussion, rhythmisches Klatschen

Bereich der Formaspekte

Musikalische Formen

Ø  Grundprinzipien der Formenbildung: Wiederholung, Variation, Entwicklung, Reihung, Kontrast

Ø  Song- und Liedformen („Call and Response“, Formteile (Intro, Strophe, Refrain, Bridge); Gattungen: Popsong, Balladen, Kunstlied)

Ø  instrumentale Gattungen: Symphonie, Tänze, Programmmusik, Blues-Schema, Formen der Film- und Werbemusik (Jingle, Backgrounding, Werbesong)

Ø  Klangcollagen

Ø  Gegensatz musikalische Gattungen – Formen

Bereich der Notationsformen

Ø  grafische Notation

Ø  Standard-Notation der Tonhöhen und Tondauern

Ø  Klaviernotation

Ø  Klavierauszug, Leadsheet

Ø  Partitur

 

 

Fachvokabular

ØMetrum, Grundschlag, Zählzeit, Takt, Auftakt, Taktstriche, Rhythmus

ØMelodie, Vorzeichen, Auflösungszeichen

ØNotensystem, Notenlinien, Hilfslinien, Violinschlüssel, Bassschlüssel, Wiederholungszeichen, D. S. al Fine

ØNotenwerte, Pausenzeichen

ØTonleiter, Intervalle, Oktave, Pentatonik

ØBegleitung, Strophe, Refrain,  Rondo, Kanon, Menuett, Sequenz, sequenzieren, Periode, Vordersatz, Nachsatz, Fuge, Thema, Intro, Zwischenspiel

ØSatz, Solo, Tutti

ØPercussion, Body-Percussion

ØBarock, Klassik

 

 

 

 

 

2.3  Grundsätze der Leistungsbewertung und Leistungsrückmeldung

 

Die Schülerinnen und Schüler bringen für dieses Fach sehr unterschiedliche Voraussetzungen mit, die eine „gerechte“ Bewertung grundsätzlich erschweren. Zu verschieden sind Musikgeschmack und –Interessenlage, Vorbildung, rhythmische oder stimmliche Begabung, Offenheit und Lockerheit für Bewegung, Schwingung, Darstellung etc.

 

Auf Grundlage von § 48 SchulG, § 6 APO-SI sowie Kapitel 3 des Kernlehrplans Musik Realschule beschließt die Fachkonferenz die nachfolgenden Grundsätze.

 

Grundsätze der Leistungskriterien und der Beratung:

Musikalische Aufgabenstellungen, gestalterische Problemstellungen und Untersuchungsaufträge sind so zu formulieren, dass den Schülerinnen und Schülern die vorab mit ihnen entwickelten Bewertungskriterien, die die Kompetenzen des Lehrplans für den Unterricht konkretisieren, transparent sind. Auf Grundlage dieser Kriterien werden die einzelnen Leistungen bewertet.

In diesem Zusammenhang nehmen die kontinuierlich zu erstellenden Aufzeichnungen im Musikheft, in der Musikmappe, im Portfolio und die gestalterischen Zwischenergebnisse, die den Arbeitsprozess dokumentieren, einen besonderen Stellenwert ein.

 

Um eine konkrete und von den Schülerinnen und Schülern nachvollziehbare Notengebung zu erreichen, und auch, um den still- aktiveren Schülerinnen und Schülern zusätzliche Chancen zu eröffnen, werden außerdem pro Halbjahr 1-2 Tests zur Kontrolle des Gelernten geschrieben. Inhalte dieser max. dreißigminütigen Tests sind dabei wahlweise Elementarlehre, Musikformen, Komponisten- und Werkbetrachtung, Instrumentenkunde, Liederarbeitung u.a.

 

Selbstverständlich wird die Aktivität beim Singen, Instrumenteneinsatz, Tanzen, beim zeichnerischen Umsetzen etc. während des Unterrichts gewertet.Berücksichtigt werden dabei auch die Qualität der Beiträge und das Gesamtverhalten. Die Gewichtung der einzelnen Kriterien richtet sich an der jeweiligen Lerngruppe aus und liegt somit auch im Ermessen des Unterrichtenden.

 

 


 

Grundsätze der Leistungsrückmeldung:

Die Leistungsrückmeldung erfolgt:

·         spätestens nach der Aufführung der fertigen Gestaltungsprodukte oder der Fertigstellung der anderen Arbeiten,

·         als Quartalsfeedback oder als Ergänzung zu einer schriftlichen Überprüfung.

 

 

Leistungsbewertung bezogen auf die Unterrichtsphasen:

Bei der Bewertung ist zwischen Lernphasen und Leistungsphasen zu unterscheiden. In den Lernphasen steht der Arbeitsprozess (gezielte

Problemformulierung, Ideenreichtum bezogen auf Fragehorizonte und Lösungsansätze, Umgang mit „Fehlentscheidungen“, Intensität, Flexibilität, ...) im Zentrum der Bewertung. In den Leistungsphasen werden die Arbeitsergebnisse bezogen auf die hierfür festgelegten Kriterien bewertet.

 

Formen der Schülerleistungen:

Der Bewertungsbereich „Sonstige Leistungen im Unterricht“ erfasst die Qualität, die Quantität und die Kontinuität der gestaltungspraktischen, mündlichen und schriftlichen Beiträge im unterrichtlichen Zusammenhang.

 

In die Leistungsbewertung fließen ein:

·         im Rahmen der Unterrichtsstunden oder als Hausarbeit einstudierte musikalische Gestaltungsprodukte,

·         mündliche Beiträge zum Unterricht (z.B. Beiträge zum Unterrichtsgespräch, Kurzvorträge und Referate),

·         schriftliche Beiträge zum Unterricht (z.B. Protokolle, Materialsammlungen, Hefte, Mappen, Portfolios, Lerntagebücher),

·         kurze schriftliche Übungen,

·         Beiträge im Rahmen eigenverantwortlichen, schüleraktiven Handelns (z.B. Performance, Rollenspiel, Recherche, Befragung, Erkundung, Präsentation).

 

Mündliche Leistungen werden dabei in einem kontinuierlichen Prozess vor allem durch Beobachtung während des Schuljahres festgestellt.

 

Allgemeine Leistungskriterien:

Die folgenden allgemeinen Kriterien gelten sowohl für die gestaltungspraktischen, mündlichen als auch für die schriftlichen Formen von Leistungen:

 

·         Qualität der Beiträge bezogen auf die Aufgabenstellung

·         gestalterische Originalität

·         Selbstständigkeit im Arbeitsprozess

·         Kontinuität der mündlichen Beiträge

·         Quantität der Beiträge

·         Sachliche Richtigkeit

·         Komplexität und Grad der Abstraktion

·         Differenziertheit der Reflexion

·         Äußere Form (auch Ordentlichkeit)

·         sachgerechter Umgang mit Instrumenten, Materialien und Medien

·         Einhaltung gesetzter Fristen

 

Konkretisierte Leistungskriterien:

Prozessdokumentation in Portfolio, Mappe, Journal:

o   Deckblatt

o   Inhaltsverzeichnis, Seitenzahlen

o   Überschriften unterstrichen, Seitenrand, Datum

o   Sauberkeit, Ordnung

o   Vollständigkeit

o   Qualität der schriftlichen Arbeiten (Schul- und Hausaufgabenprodukte)

o   Bearbeitung der Informationsquellen (markieren, strukturieren, Randnotizen)

o   Arbeitspläne

o   Entwürfe

 

Referat:

Vortrag

o   Interessanter Einstieg

o   Sprechweise LLD (laut, langsam, deutlich)

o   freies Sprechen (auf der Grundlage von Notizen, Karteikarten)

o   Vortragspausen (Raum für Zuhörerfragen)

o   Blickkontakt Zuhörer

o   Körperhaltung und Körpersprache

o   Medieneinsatz (Tafelbild, Moderationswand, Folie, …)

o   Handout

o   abgerundeter Schluss

o   Quellennachweis

o   Zeitrahmen berücksichtigt

 

Referat:

Inhalt

o   Themenwahl begründet

o   Hintergrundinformationen

o   Sachlichkeit

o   Inhaltliche Richtigkeit

o   Fach- und Fremdwörter erläutert

o   Themenprofi

 

Gruppenarbeit:

o   Selbstständiges Bearbeiten der Aufgabenstellung

o   Einbringen in die Arbeit der Gruppe (Teamfähigkeit)

o   Durchführung fachlicher Arbeitsanteile

o   Kooperation mit dem Lehrenden und Aufnahme von Beratung

 

 

Zukunftsaussichten/ -Vorhaben/ Neuansätze:

Die Fachschaft strebt an, noch häufiger Gruppenarbeit einzusetzen (Anregungen aus dem Lehrwerk „RONDO“ vom Mildenberger-Verlag). Hierbei können alle Schüler zur Selbständigkeit aufgefordert und einbezogen werden, bei Vorführung und Präsentation der Ergebnisses lockerer und sicherer werden und die Ergebnisse können von Mitschülern bewertet werden, wodurch die Notenfindung insgesamt transparenter für alle wird.

 


2.4 Lehr- und Lernmittel

 

 

  • Ausgewählte Musikbücher verschiedener Verlage im Klassensatz, schwerpunktmäßig RONDO 5/6

 

  • diverse Liedersammlungen

 

  • ausgewählte Fachbücher und Lexika

 

  • Sammlungen musikpädagogischer Praxiszeitschriften

 

  • diverse Materialien zum Stationenlernen

 

  • Spiele zu verschiedenen musikspezifischen Themen

 

  • Übungsmittel zur Einzel- oder Gruppenarbeit wie Notenwürfel, Notenkarten

 

  • exemplarische CDs/DVDs

 

  • einfache Musik-Software

 

  • Internet-Recherche

 

 

Über den Schuletat können weitere Materialien beschafft werden. Etatwünsche müssen zum Ende eines Schuljahres für das kommende Schuljahr im Voraus angemeldet werden.


3          Entscheidungen zu fach- und unterrichtsübergreifenden Fragen

 

Die oben beschriebenen Unterrichtsvorhaben weisen an einigen Stellen Beziehungen zu anderen Fächern und Fachinhalten aus.

Die zeitliche Zuordnung der Unterrichtsvorhaben muss flexibel gesehen werden. Änderungen im Ablauf sind bisweilen zwingend, um zusammen mit anderen Fächern Synergien zu erzielen. 

Folgende Formen der Zusammenarbeit mit anderen Fächern sind in diesem schulinternen Lehrplan angelegt:      

                                                                            

 

UV Musik

andere Fächer

UV Musik

andere Fächer

5.1 / 6.2

UV 5/6.1

Lieder und Songs erzählen Geschichten – aber wie?

Fach Deutsch / Erdkunde

UV 5/6.5

Welche Farben hat Musik?

Fach Kunst

5.2 /

6.1

UV 5/6.2

Musizierst du schon oder hörst du noch? – Instrumente und Stimme

 

UV 5/6.4

Wir schauen Komponisten über die Schulter

Fach Geschichte

6.2

UV 5/6.3

Live auf der Bühne – Konzertkultur gestern und heute

Fach Geschichte / Englisch

UV 5/6.6

Musizierst du schon oder hörst du noch? Musik in unserer Umgebung

Fach Kunst

Epochal

UV 5/6.8

Musikpraxis

Fach Kunst / Deutsch

UV 5/6.7

Eins zwei hip  – Sing and Dance 

Fächer Sport und Englisch

 

 

Die Fachkonferenz sieht folgende Nutzungen außerschulischer Lernorte und Kooperationen mit außerschulischen Kooperationspartnern vor:

 

UV Musik

Lernort / Partner

UV Musik

Lernort / Partner

5.1 /

6.2

UV 5/6.1

Lieder und Songs erzählen Geschichten – aber wie?

Komponisten

UV 5/6.5

Welche Farben hat Musik?

Kunstmuseum

5.2 /

6.1

UV 5/6.2

Musizierst du schon oder hörst du noch? – Instrumente und Stimme

Musikschule / Kirchenmusiker vor Ort

UV 5/6.4

Wir schauen Komponisten über die Schulter

 

Komponisten /Tonstudio

6.2

UV 5/6.3

Live auf der Bühne – Konzertkultur gestern und heute

Musiktheater / Konzerte

 

 

6.1

UV 5/6.4

Wir schauen Komponisten über die Schulter

Tonstudio

UV 5/6.7

Musizierst du schon oder hörst du noch? Musik in unserer Umgebung

Musikschule

Kirche/ Organist

Epochal

UV 5/6.8

Musikpraxis

Laien- und Profimusiker

UV 5/6.7

Eins zwei hip  – Sing and Dance 

Tanzgruppe

 

 

Neben der weiter zu entwickelnden Koordination mit den schulinternen Lehrplänen der anderen Fächer in den jeweiligen Jahrgangsstufen ist die bereits bestehende Kooperation mit außerschulischen Partnern in Abstimmung mit den Unterrichtsvorhaben zu nutzen und auszubauen.

 

Bestehende Kooperationen

Mit der Philharmonie/dem WDR/den „Bläck föös“: Über den Schulbeauftragten des Konzerthauses  bzw. das Schulamt der Stadt Köln werden jeweils für die Jahrgangsstufe 5 und 6 Konzertbesuche der Klassen organisiert, die möglichst angekoppelt sind an das Unterrichtsvorhaben 5/6. 3.

Die jeweilige Fachlehrkraft ist die Initiatorin in Zusammenarbeit mit der Klassenleitung.

 

Mögliche Vernetzungen mit der örtlichen Musiklandschaft:

  • Mit ortsansässigen Instrumentalisten, insbesondere Dozenten der Rheinische Musikschule Köln,  die die wichtigsten Orchester- und Rockinstrumente in den Jahrgangsstufen 5 und 6 vorstellen können. Die Leitung der Fachschaft fertigt eine Liste an und aktualisiert sie laufend.
  • Mit Ton- und Lichttechnikern, die Workshops für interessierte Schülerinnen und Schüler durchführen, die die Betreuung der Anlagen bei Konzerten und anderen Veranstaltungen übernehmen. Hierzu müsste die Bezahlung über den Förderverein geklärt werden.
  • Mit Instrumentenbaufirma, in der eine Führung durch den Betrieb unternommen werden kann (z.B. gibt es eine bekannte Geigenbaufirma, die interessante Angebote für Schülergruppen ermöglicht); auch als Möglichkeit für Betriebspraktika in der Jahrgangsstufe 9.
  • Mit Produktionsfirmen aus den Bereichen Konzert-Management, Video-/Film-Produktion, Werbung.
    4            Qualitätssicherung und Evaluation

 

Pläne zur regelmäßigen Evaluation des schulinternen Lehrplans

Für ausgewählte Unterrichtsvorhaben werden zum Ende des jeweiligen Projektes kleine Aufführungen durchgeführt.

Nach Ablauf eines Schuljahres wird von den verantwortlichen Fachlehrerinnen und Fachlehrern überprüft, ob die vereinbarten Kompetenzen angegangen und erreicht worden sind. Auf dieser Grundlage werden in der Fachkonferenz gelungene Unterrichtsvorhaben vorgestellt und Schwierigkeiten thematisiert. Hierzu können und sollen Schülerbeiträge, Arbeitshefte und ggf. Selbstevaluationsbögen herangezogen werden. Folgende Fragen sind dabei relevant:

ü  Sind die angestrebten Kompetenzen mit den Unterrichtsvorhaben erreichbar und sind sie erreicht worden?

ü  War die zeitliche Planung angemessen und durchführbar?

ü  Ist der kontinuierliche Aufbau von Fachkompetenzen (bezogen auf Fachbegriffe, Fachmethoden, Fähigkeiten und Fertigkeiten) abgesichert?

ü  Sind Jahrgänge unterrichtlich überfrachtet oder unterfordert?

ü  Waren die Arbeitsschritte und die Bewertungskriterien und damit die Ziele der Unterrichtseinheit für die Lerngruppe nachvollziehbar und transparent?

ü  War das Arbeitsmaterial angemessen und verständlich?

ü  Bleiben im schulinternen Lehrplan ausreichend Freiräume?

ü  Welche organisatorischen Anforderungen, welche inhaltlichen Aspekte müssen beachtet und eventuell verändert werden?

 

Schwierigkeiten und deren Gründe werden herausgearbeitet und Verbesserungs-, Nachsteuerungsmöglichkeiten und Veränderungsnotwendigkeiten diskutiert und nächste Handlungsschritte vereinbart.

Auf der Grundlage der getroffenen Absprachen und der Übersichtslisten wird von den verantwortlichen Fachlehrern die Unterrichtsplanung für das kommende Schuljahr vorgenommen.

 

Überarbeitungs- und Perspektivplanung

Nur bei dringendem Handlungsbedarf soll der schulinterne Lehrplan schon im Folgejahr überarbeitet werden. Eine Revision wird frühestens im Abstand eines Durchgangs (für die Jahrgangsstufen 5/6 nach zwei Jahren) vereinbart.

 

Köln, im November 2014

Therese Negele, Fachvorsitzende des Faches Musik